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Kräuter: Fußbäder selber machen.

Nach einem Spaziergang oder bei schmerzenden Füßen eine Wohltat. Fußbäder sollten möglichst heiß sein und nicht länger als 10 Minuten dauern.  Nach einem Fußbad lassen sich harte Stellen wie Hornhaut oder Schwielen leichter entfernen.  Ich habe es selber getestet, und kann nur positives berichten. Meine Warze wurde aufgeweicht 🙂     Und die Füße fühlen sich nach einem Fußbad sehr weich an, duften tuen sie auch sehr angenehm.

Other peoples not so hairy feet

Creative Commons License photo credit: hildgrim

Man nehme:

Zubereitung:

Es wird so viel heißes Wasser  in eine Wanne oder eine Schüssel gefüllt, dass die Füße bis zu den Knöchel gut bedeckt sind. Dann wird soviel Tee hinzugefügt, bis das Wasser eine angenehme Färbung erhält.


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Kräuter: Tee herstellen.

Kräutertee hilft in vielen Hinsichten. Z.B. : hilft Pfefferminztee gegen schlechte Laune und entspannt.  Kräutertee kann man ganz einfach selber machen:

Man nehme:

  • 1 bis 2 EL frische Kräuter oder 1 bis 2 EL getrocknete Kräuter, Samen, Rinden oder Wurzeln.
  • 250 ml Wasser

Zubereitung:

Je nachdem für welche Zutat man sich entschieden hat, wird anders zerkleinert. Blüten, Blätter oder junge Stängel werden grob zerkleinert; Samen, Rinden oder Wurzeln werden zerrieben oder gemahlen.  Anschließend werden die so zerkleinerten Kräuter mit kochendem Wasser übergossen und kurz umgerührt. Der Tee sollte gut abgedeckt werden, damit sich ätherische Öle und andere  heilkräftigen Substanzen nicht verflüchtigen.  Wenn Blätter, Blüten und Jungtriebe verwendet wurden, sollte der Tee 5 bis 10 Minuten ziehen. Bei Samen, Wurzeln oder Rinden sollte der Tee 12 bis 15 Minuten ziehen.  Abgegossen wird durch ein Teesieb oder einen Tefilter.

Wichtig:  Stark duftenden Kräuter länger ziehen lassen als weniger stark duftende Kräuter.

Muss der Tee gesüßt werden?

Tee für Erkältung oder Schnupfen kann mit Honig gesüßt werden. Tees für Magenbeschwerden oder für Darmkrämpfe werden besser nicht gesüßt. Tee wird außerdem  auch noch weiter verarbeitet. Z.B. : Bäder, Waschungen, Auflagen, Gesichtswasser oder Haarspülungen.


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Kräuter: Zitronenmelisse gegen Schweißfüsse

Kennen Sie auch jemanden mit stark riechenden Schweißfüssen? Ich kenne jemanden und es ist sehr unangenehm, wenn er die Schuhe auszieht. Man sieht sie förmlich, die Schweißschwaden und das Zimmer ist vom Geruch erfüllt. Das konnte ich nicht länger ertragen. Schweißfüsse sind von Bakterien befallen, die den Geruch im Schweiß erzeugen.

Ich glaube nicht wirklich an die Wirkung von Kräutern, aber da die normale Seife den Geruch ncht beseitigte, greift man ja nach jedem Strohhalm.

Zitronenmelisse wirkt antibakteriell, so unser Kräuterbuch, kann auf kleine Wunden gelegt werden und hilft eben auch als Fußbad.

Zubereitung als Tinktur:

Man nehme: 3 gehäufte Löffel klein geschnittener Zitronenmelisseblätter und kocht diese in 250 ml Wasser aus. Eventuell muss man ein bißchen Wasser nachgießen, falls die Blätter am Topfboden ankleben.

Diesen Sud (braun) gießt man durch ein Sieb und wäscht dann damit die Schweißfüsse. Täglich eine Woche lang.

Und ein Wunder: die geschwitzten Füsse riechen zwar noch ein klein wenig, so wie geschwitzte Füsse eben riechen, aber die Kräuter haben geholfen.

Kann ich nur empfehlen!

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